STABAT MATER - PERGOLESI

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ZEDERNSAAL
FUGGERSCHLOSS KIRCHHEIM (SCHWABEN)

Marktplatz 1 
87757 Kirchheim / Schwaben

INFO + RESERVIERUNG
Telefon: 0151 667 424 24

Klasse 1  - Preis:  25 €

Ermässigt - Preis: 15 €


Ensemble Fine Arts - Instrumentaltrio

Chorleiterin: Sylvia Luther


Programm:

Pergolesi „Stabat Mater“


So. 24. Mai 2020 17:00 Uhr


Cembalo: Stephanie Knauer


Ihr Studium an der Musikhochschule Augsburg/ Nürnberg schloss die Augsburger Pianistin 2001 „mit Auszeichnung“, die Meisterklasse 2003 mit dem Meisterklassendiplom ab. Im selben Jahr bekam sie dort ihren ersten Lehrauftrag.

Sie  besuchte Meisterkurse für Hammerklavier (Alexej Lubimov, Wolfgang Brunner) im Rahmen der Austria Barockakademie, wo sie auch als Korrepetitorin beschäftigt war, dazu Meisterkurse für Cembalo (Jos van Immerseel u.a.), für Liedbegleitung, Jazz und Kammermusik.

Außerdem beschäftigt sich die Pianistin mit zeitgenössischen Werken, davon sie mehrere uraufführte.

Mit dem Kantor Nikola David gestaltet sie regelmäßig Programme mit synagogaler Musik.


Stephanie Knauer konzertierte mit Gerlinde Sämann, Kai Wessel, Bernhard Hirtreiter, Nikola David, Helmut Nieberle, Stephan Holstein, Roman Payer, Christian Elin, Sophia Jaffé, Anja Röhn, Hyun-Jung Berger, Sally du Randt, Thomas Seitz, Öykü Sensöz und Seref Dalyanoglu, Sarah M. Newman, Andreas Pilger, Jakob David Rattinger, der bayerischen Kammerphilharmonie u.a.


Sie ist eine der wenigen Pianisten, die auf dem originalen Stein-Hammerflügel von 1785 im Augsburger Mozarthaus spielen dürfen.


Zudem wird Stephanie Knauer seit 2013 von Hapag Lloyd als Ozeanpianistin engagiert. Das Engagement umfasst auch Solokonzerte, so in der Alten Börse in Porto und in der Guildhall in Portsmouth.


Ebenfalls seit 2003 arbeitet Stephanie Knauer als freie Texterin und Journalistin für diverse Agenturen, Zeitungen und Zeitschriften.

Cellistin: Gabriele Tluck


Cellistin, absolvierte ihre Studien in München bei Jan Polasek und Kurt Engert mit der pädagogischen und künstlerischen Reifeprüfung. Ist freiberuflich tätig als Dozentin und Kammermusikerin. Früher langjähriges Mitglied im Bachorchester München, heute Vorsitzende des Tonkünstlerverbands Augsburg-Schwaben.

Sopran: Henrike Paede, Alt


Erst nach zwei Semestern Studiums der Geophysik entschloss sich die Mezzosopranistin Henrike Paede zu einer Gesangsausbildung. Zu ihren Lehrern gehörten Emmy Lisken, Marga Schiml, Leonore Kirschstein und Arleen Auger. Nach einem kurzen Abstecher in die Opernwelt war sie über zwei Jahrzehnte festes Ensemblemitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks. Dort übernahm sie auch solistische Aufgaben, wovon Rundfunkaufnahmen mit z. B. Vesselina Kasarova, Lothar Zagrosek, Arthur Fagen und Michael Gläser zeugen. Seit 2011 gastiert Henrike Paede als freie Konzertsängerin bei namhaften Chören und Orchestern und mit Soloprogrammen, vorwiegend im süddeutschen Raum und Norditalien, 2016 wurde sie zusammen mit dem Organisten Franz Hacker zum internationalen Orgelfestival nach Bieruńsko-Lędziny (Polen) eingeladen. Henrike Paede kann auf ein Repertoire von alter bis zeitgenössischer Musik verweisen, von Konzerten mit historischer Aufführungspraxis bis hin zu den Altpartien der großen chorsymphonischen Werke. Mit dem Organisten Franz Hacker hat sie, u. a. unter dem Titel „Musik aus Paris“, eine Reihe von Sakralwerken der französischen Orgelmeister des 20 Jahrhunderts auf CD eingespielt. Im Jahr 2018 präsentierte das Duo die Uraufführung von Patrick Schäfers Psychogramm für Mezzosopran und Orgel „…weiter zu schreiben…“ nach Texten von Selma Meerbaum-Eisinger.

Sopran: Marie Tremblay-Schmalhofer


Marie Tremblay-Schmalhofer studierte Gesang in Montreal an der „Université du Québec à Montréal“ bei Prof. Joseph Rouleau und an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Kammersängerin Prof. Reri Grist. Als gefragte Sopranistin erhielt Marie Tremblay-Schmalhofer zahlreihe Engagements an der „Süddeutschen Kammeroper“, am Ulmer Theater, im „Phantom der Oper“ in Hamburg sowie zu Konzerten im In – und Ausland. Neben dem Opernrepertoire nehmen das Lied, die französische Musik und die zeitgenössische Musik einen wichtigen Platz im Schaffen der Künstlerin ein. Im Dezember 2006 sprang sie mit großem Erfolg für die „Missa Solemnis“ von Beethoven in Mailand ein. Seit 2008 ist sie festes Mitglied im zeitgenössische Musik Ensemble „Musica Viva“ (mit dem Pianisten und Komponisten Prof. Helmut Bieler) und singt regelmäßig Liederabende.

Ihre Leidenschaft gilt auch dem Unterrichten. Seit 2009 ist Marie Tremblay-Schmalhofer Dozentin für Gesang und Methodik-Didaktik am Leopold-Mozart- Zentrum der Universität Augsburg. Außerdem unterrichtet sie Gesang am Gymnasium in Friedberg (Bayern). Sie ist Stimmbildnerin im Philharmonischen Chor Augsburg und für den Konvent im Kloster Oberschönenfeld. 19 Jahre lang leitete sie den Kirchenchor „St. Felizitas“ in Bobingen.

Sie ist Kulturpreisträgerin der Stadt Bobingen und Botschafterin des Landkreises Augsburg.

Chorleiterin: Sylvia Luther


begann bereits mit 18 Jahren Chöre zu dirigieren und leitete seither unterschiedliche Ensembles. Parallel zu einem Studium der Kunstgeschichte absolvierte sie die Ausbildung zur Chorleiterin im Laienmusikwesen. Die Verknüpfung von Kunst und Musik ist ihr immer wieder ein besonderes Anliegen. Sie arbeitet heute als Chorleiterin, Musikpädagogin, Klavierlehrerin und Seminarleiterin.

Das Ensemble Fine Arts ist ein reines Frauenensemble. Chorerfahrene und kunstinteressierte Frauen trafen sich 2014 unter dem Motto Singen mit allen Sinnen zu einer Seminarwoche in Umbrien. Danach folgte die Chorgründung in Augsburg. Weitere Konzertwochen führten das Ensemble an die Nordsee und in die Toskana. Das erste Konzert in Augsburg mit dem Titel ...Vom Schönen gerührt! Romantische Musik, Literatur und Kunst im Dialog! sollte den Blick auf die gegenseitigen Einflussnahmen der verschiedenen Disziplinen im 19. Jahrhundert richten und den gesellschaftlichen und kulturellen Austausch im Gespräch anregen.

Wichtig ist Sylvia Luther und dem Ensemble ein feinfühliger Umgang mit guter Frauenchorliteratur der letzten Jahrhunderte bis in die heutige Zeit. In Pergolesi's Stabat Mater bewies das Ensemble im Jahr 2018 laut Kritik „größte Klarheit und leidenschaftlichen Ausdruckswillen“.